Der Umgang mit modernen Kommunikationsmedien aller Art kann beim Seitensprung Fluch und Segen sein. Wer es richtig macht, hat mit der modernen Kommunikationtechnik einen unschlagbaren Vorteil.______________________
Manches macht uns das Fremdgehen wesentlich leichter, als früher, anderes ist fast schon Voraussetzung für einen einigermaßen gelungenen Seitensprung.
Aber wer die modernen Kommunikationskanäle falsch einsetzt oder nicht richtig beherrscht, hat genau da seine empfindlichste Stelle.
Nichts macht es misstrauischen Partnern leichter, Seitenspringer zu überführen, als der schlampige Umgang mit den Segnungen moderner Kommunikation.
Das heimliche Mitlesen von E-Mails oder SMSen, das Checken von Handy-Anrufprotokollen oder die Überprüfung des Navis gehören nicht umsonst zu den Klassikern bei überführten Fremdgehern.
Jedes dieser an sich nützlichen Geräte hat die unselige Angewohnheit, ganz nebenbei eine Menge verräterischer Daten zu speichern.
Aber der Reihe nach ...
Anrufe ...
sind eine heikle Sache und sollten bei Seitensprüngen mit höchster Vorsicht eingesetzt werden. Zumindest der private Festnetzanschluss und Anrufe außerhalb der Bürozeiten sind selbstverständlich tabu.Über Anrufe im Büro kann man sprechen, aber auch das sollte dosiert geschehen, wenn man nicht will, dass das ganze Büro Verdacht schöpft.
Handys ...
sind zwar für die Seitensprung-Kommunikation unabdingbar, aber ihr Gebrauch will durchdacht sein. Umsichtige Seitenspringer haben ein eigenes Handy mit PrePaid-Karte (keine Rechnung). Dieses Handy wird nur eingeschaltet, wenn man auch in Ruhe telefonieren kann. Findet es der Partner, gehört es einer Freundin / einem Freund und wurde beim letzten Training vergessen.
Alternative ist das Firmenhandy, das - wenn es auch für Kontakte zum Zweitpartner genutzt wird - Abends und am Wochenende (ausgeschaltet!) im Büro bleibt.
SMSen ...
eignen sich hervorragend für die Seitensprung-Kommunikation. Vorausgesetzt, man hat die Empfehlungen des vorhergehenden Punktes (Handy) beherzigt, kann man mit SMSen auch am Abend und am Wochenende arbeiten. Natürlich nur wenn man absolut ungestört ist. Aber für eine SMS genügen schon wenige Minuten z.B. während eines Gangs zur Toilette.
E-Mails ...
sind - wie das Handy - nur dann gut, wenn man sie richtig einsetzt. Selbstverständlich darf man seinen E-Mail-Verkehr mit dem Seitensprung-Partner nicht mit einem Mailprogramm wie Outlook etc. abrufen. Denn damit werden E-Mails lokal auf den Rechner gespeichert und sind meist erst durch mehrstufige Löschvorgänge entgültig zu entfernen.
Aus diesem Grund benutzt man für den Mail-Verkehr beim Seitensprung ausschließlich kostenfreie Online-Postfächer wie web.de, gmx.de etc. und merkt sich die Zugangsdaten (keine Merkzettel mit online-hengst@gmx.de + Passwort!).
Internet ...
Singlebörsen und Dating-Portale, Dating Tests, Seitensprung- und Alibi-Agenturen, soziale Netzwerke und und und. Die Liste der Möglichkeiten, die das Internet für den aktiven Fremdgeher bietet, scheint endlos.
Ein paar Daten gefällig:
"Seitensprung" wird bei Google im Schnitt 450.000 Mal pro Monat gesucht und es gibt rund 2 Mio. Treffer.
"Fremdgehen" wird immerhin noch knapp 100.000 Mal pro Monat gesucht und hat eine halbe Mio. Treffer.
Die Suche nach "Seitensprung-Agentur" bringt ca. 175.000 Treffer, "Alibi-Agentur" rund 40.000.
Damit ist das Internet zum mit Abstand wichtigsten und größten Werkzeug für Recherche und Kontaktaufnahme bei einem Seitensprung geworden.
Aus diesem Grund werden wir dem Thema "Internet beim Seitensprung" noch mehrere eigene Beiträge widmen.
Navis ...
führen uns nicht nur zu unserem ersten Date in einer neuen Stadt oder mit einem neuen Partner, sie verraten dem interessierten Erstpartner auch, wo wir in letzter Zeit denn so überall waren.
Aus diesem Grund sollten Sie alle "letzten Ziele" grundsätzlich löschen, nachdem Sie sich vom Navi zum Seitensprung haben lotsen lassen.
Handy-Ortung ...
Ein besonders heißes Thema ist Google Lattitude. Bei Google heißt es zwar ganz harmlos "Finden Sie Ihre Freunde auf der Karte, sehen Sie nach, wo Ihre Freunde sind und was sie gerade machen, und teilen Sie ihnen Ihren Standort mit."
Aber wenn man "Freunde" durch "Ehepartner" ersetzt, wird daraus zumindest für technisch versierte Menschen ein Teufelsinstrument, das eine mehr oder weniger lückenlose Überwachung ermöglicht.
Der obige Satz heißt dann "Finden Sie Ihren Ehepartner auf der Karte, sehen Sie nach, wo Ihr Ehepartner ist und was er/sie gerade macht, und lassen Sie sich von ihrem/seinem Handy den Standort mitteilen."
Ausweg:
Unsere bereits oben beschriebenen Tipps zum Handyeinsatz. Wenn Sie für die Kommunikation mit Ihrem Zweitpartner ein Prepaid-Handy benutzen, das Ihr Erstpartner nie zu Gesicht bekommt und wenn Sie außerdem Ihr Haupthandy konsequent ausschalten wenn Sie zum Date fahren, kann eigentlich nichts passieren.

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